Freitag, 26. Dezember 2014

Spass in den Philippinen Part II

Als nächste Aktivität haben wir uns für den nächsten Tag am vorherigen Abend eine Bootstour organisiert. Man startet aus dem Hafen von El Nido und wird von Insel zu Insel geschifft. Netterweise haben wir eine privat Schifffahrt bekommen da außer uns niemand diese Tour gebucht hatte. Hieß es gab einen Bootsführer, seinen Hilfsjungen (der auch für uns gekocht hat) und einen "Guide" der hin und wieder was erklärte und mit uns auf die Insel gegangen ist und unser Zeug sicher und trocken vom Boot und wieder zurück gebracht hat. Gestartet wurde um 9 morgens. Auf dem Programm dieser Tour standen drei verschiedene Lagunen und ein Strand. Big Lagoon, Small Lagoon, Secret Lagoon und der Seven Commando Beach, die Tour A auf der Karte.


Unser Boot in einer der Lagunen



Als Mittagessen gab es frische Mango und Krabben, auf dem Schiff zubereitet und auf dem Strand serviert.

Der Seven Commando Beach




Nachdem Yorck sich entschieden hatte zwei weitere Tauchkurs Tage zu nehmen um den Tauchschein zu machen haben Christina & ich uns am nächsten Tag einen Motorroller geliehen und sind den nördlichen Teil der Insel erkunden gefahren. Der gute Mensch der uns den Roller geliehen hat hat uns noch gewarnt dass die Straße nicht wirklich dafür gemacht sei (nicht betoniert, Schotter, Löcher, und weitere Dinge die wir nicht verstanden haben) und wir eher das Motocross Bike leihen sollten. Haben wir natürlich ignoriert und sind mit einem vollen Tank in Richtung Dschungel aufgebrochen. Führerschein hat ihn übrigens nicht interessiert (weder Auto noch Motorrad). Da ich noch nie Motorrad gefahren bin und auch nicht Roller ist Christina gefahren und ich saß hinten. Sie hat zwar auch keinen Führerschein, ist aber schon einmal bei selber gefahren. Ich denke wir haben den Philippinos mit unserer Rollenverteilung eine gute Show geboten, zumindest deren Lachern nach zu schließen. 

Das war eine der besseren Straßen

Unsere erste Station war der größte Strand Palawans den wir nach einer Stunde fahrt erreicht haben. Ein wunderschöner Strand, etwa 2km lang. 

Der Blick südwärts

... und nordwärts.

Danach ging es wieder durch diese Traumlandschaft mit dem Roller weiter.




Am nächsten Strandabschnitt der uns gefallen hat sind wir wieder eine kleine Runde schwimmen und Fotos machen gegangen.



Wir haben unser Zeug auf dieser kleinen Insel gelassen und sind schwimmen gegangen. Das Problem war nur dass 15min später als wir wieder zurück sind diese Insel nicht mehr da war, dafür aber die Flut unsere Kleidung samt Fotoapparate und Handys nass gemacht hatte. Aber nach erster großer Aufregung hielten sich die Schäden dann doch in Grenzen. Gegen Ende hin habe ich noch einen unfreiwilligen Stunt hingelegt und bin (beim umdrehen des Rollers, nicht beim fahren...) einmal komplett über den Roller gefallen und hab mir das Beim am Auspuff verbrannt. Habe mir versichern lassen dass es unglaublich komisch ausgesehen hat. Mein Versuch das mit Humor zu nehmen ist anfangs gescheitert, aber jetzt mit etwas zeitlichem Abstand kann man schon drüber lachen :D Alles in allem aber trotzdem ein wunderer Tag! 


Den letzten Tag vor der Abreise haben Cristina und ich mit einer Kanu Tour verbracht. Das "Doppel Kanu", wie ein Tandem nur eben als Kanu, hat so gut wie nichts gekostet und dann haben wir uns ins Wasser gestürzt und sind höchst motiviert losgepaddelt/gerudert. Doch relativ schnell wurde klar dass wir unser gestecktes Ziel, ein Hügel weit draußen im Meer nicht erreichen. Es ist eben doch verdammt anstrengend durch, mehr oder weniger, offenes Meer zu paddeln. Aber zu zwei verschiedenen Stränden haben wir es dann doch geschafft und konnte dort ungestört das Paradies genießen. 
(ganz so weiß war ich nicht, hab ein Shirt an)

Vielleicht kann man erahnen dass es doch Arbeit war dieses Kanu fahren

Als letztes schönes Dinner haben wir uns dann am dortigen Strand unglaublich leckeren Fisch gegönnt.

 Zweimal Thunfisch, einmal Oktopus

Und diese wunderbare Knoblauch-Krabbe

Und wieder einmal durfte ich einen wahnsinnig spassigen Trip erleben, nachdem es braungebrannt wieder zurück ins kalte Peking ging!




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