Hoffe es geht euch allen gut. Es ist wieder Zeit für einen neuen Blog-Post.
Zuerst einmal ein kleines allgemeines Update. Hier läuft alles nach wieder klasse. Es ist etwas kalt geworden, in der Nacht haben wir bereits Temperaturen unter Null, untertags wird es nicht mehr zweistellig. Aber dafür relativ viel Sonnenschein wenn es der Smog zulässt. In der Uni haben wir ganz nett was zu tun, Präsentationen, Aufsätze usw. Aber die meiste Zeit verbringe ich nach wie vor mit chinesisch lernen. Und es fühlt sich gut an hier Fortschritte zu machen! Wenn man durch die Straßen geht und hin und wieder ein Schriftzeichen erkennt. Da murmele ich schon mal ein "xue"学 oder ein "bei" 北 oder "má" 吗 vor mich hin. Ist zwar noch alles relativ ohne Zusammenhang aber zumindest kommt mir nicht mehr alles chinesisch vor. In der chinese midterm Klausur hab ich dann auch eine 95 von 100 von der netten Laoshi (=Lehrerin=老师) bekommen.
Aber genug vom langweiligen Uni Alltag.
Vom 10. bis 14. November fand in Peking das APEC (Asien-Pacific-Economic-Cooperation) Treffen statt. Alle wichtige Menschen aus Politik und Wirtschaft rund um den Pazifik trafen sich für eine Woche über noch wichtigere Dinge zu sprechen. China will hier natürlich als Gastgeber glänzen und hat dafür alle Fabriken rund um Peking lahmgelegt (weniger Verschmutzung), den Verkehr in der Stadt und den umliegenden Städten drastisch reduziert und den Menschen Urlaub gegeben. Diesen unverhofften Urlaub wollten wir eigentlich für einen Trip nach Nord Korea nutzen. Doch die dortige Regierung hat nach dem ersten Ebola Fall in China Angst bekommen und die Grenzen für alle Touristen geschlossen. Daraufhin hat Yorck den günstigsten internationalen Flug aus China rausgesucht und noch in der Vorlesung Flüge nach Manila, Philippinen, und zurück gebucht. Wie der Trip nach Guilin (Spass in den Reisfeldern & Spass in den Karsthügeln) waren wir wieder in der bewährten Konstellation unterwegs: Christina, Yorck & ich. Nachdem wir die Flüge hatten hat sich herausgestellt dass Christina in Manila ehemalige Kommilitonen (Juan und Tamara) die dann unsere erste Anlaufstation in Manila waren.
Spät in der Nacht sind wir in Manila gelandet und mit einem durchaus gesprächigem Taxifahrer (er hat eine Frau, die aber immer zu viel quasselt und ist deswegen lieber bei seiner 16 jährigen Freundin...) zu Juan und Tamara gefahren. Gegen 5 Uhr morgens sind wir dort erschöpft und glücklich eingeschlafen.
Die Wohngegend von Juan und Tamara
Und die Philippinos stehen unglaublich auch Weihnachten. Zu dem Zeitpunkt war das zwar noch mehr als zwei Monate entfernt, was sie dennoch nicht davon abhielt schon überall Weihnachtsdekoration aufzuhängen. Dort sieht man sie dann in Shorts unter beleuchteten palmenähnlichen Bäumen wandeln.
Juan hat uns von seiner Lieblingsinsel erzählt auf der wir auf jeden Fall unsere verbleibenden Tage verbringen sollten. So sind wir also am nächsten Morgen mit einem nationalem Flug von Manila nach Puerto Princesa geflogen. Puerta Princesa ist die "Hauptstadt" der Insel Palawan.
Der Flug mit der schönen Tiger Airline war wunderbar. Und die Aussicht Wahnsinn.
Die Vorfreude auf den ersten Sprung ins Meer stieg mit jeder Flugmeile.
Von Manila nach Puerto Princesa und von dort nach El Nido.
In Puerto Princesa angekommen haben wir uns einen schönen Lunch direkt am Meer gegönnt. Frisch gefangener Fisch, auf Holzkohle gegrillt.
Unicorn Fish auf Bananenblatt serviert.
Von Puerto Princesa ging es dann in die "Stadt" El Nido. Dorthin haben wir es wieder einmal mit einer abenteuerlichen Busfahrt über 6h geschafft. Und die einzige Straße die nach El Nido führt ist eben nicht notwendiger Weise betoniert... Als wir dann um 1:30 in der Nacht in El Nido ankamen haben wir uns im nächstmöglichen Hostel einquartiert und waren zuerst einmal froh heil angekommen zu sein. Dann konnte uns aber nichts mehr halten und wir sind direkt in Meer für einen Nacht-Badegang gesprungen.
Mit Tageslicht stellte sich dieses Hostel aber als ziemlicher Reinfall heraus und wir sind in ein wunderschönes Hostel direkt am Stand gezogen.
Der Blick aus dem Zimmer. Inklusive den Überresten des Frühstücks das jeden Tag auf unsere "Veranda" gebracht wurde.
Den ersten Tag im Paradies haben wir genutzt unsere Gegend, vor allem den Stand Richtung Süden, weiter zu erkunden.
"Hauptstraße" in El Nido
Der Stand direkt vor El Nido inklusive dem Hafen
Thank you Christina for your pictures!
Eine Stunde weiter zu Fuß und schon kam man zu verlassenen Traumstränden.
Nach diesem wunderbar entspannten Tag hatten wir uns für den nächsten Tag einen Tauchkurs angelacht. 8:30 ging es mit dem Boot, drei Tauchlehrern, vier weiteren wasserbegeisterten Touristen und 3 Philippinos die das Boot im Griff hatten raus aufs Riff. Der erste Tauchgang war einfach nur unglaublich. Nach 15min Einweisung ("macht nichts dummes, bleibt ruhig, es passiert nichts") ging es bis auf 12m runter. Ist ein komplett neues Gefühl durch das Wasser zu schweben und inmitten der verschiedensten Fischen zu tauchen. Leider waren wir alle viel zu sehr damit beschäftigt unsere neuen Erfahrungen auszutauschen als Fotos zu machen. Eine Unterwasser Kamera hatten wir auch nicht. Daher gibt es hier nur ein Foto das unglücklicherweise viel zu ungenau beschreibt was für ein Hammer Tag das war. Insgesamt hatten wir zwei Tauchgänge. Beim zweiten ging es bis auf 18m runter. Danach hatten unsere Bootsführer ein super Essen zubereitet (auf dem Boot gab es einen Grill mit dem Fisch und Hühnchen gebraten wurde), auf das wir uns dann hungrig unter Palmen in einem verlassenen Strand gestürzt haben.
Once again muchas gracias Christina!
Die restlichen Tage werden demnächst folgen!















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