Hallo ihr Lieben!
Hier sende ich Euch ein
erstes Lebenszeichen und eine Wasserstandsmeldung: mir geht es hervorragend!
Mein Darm funktioniert wie gewohnt, in meinem Bett wohnt kein Ungeziefer und
die Menschen die ich kennengelernt habe sind sehr liebe Menschen. Aber ich
erzähle mal von vorne.
Nach 17 Stunden von
München nach Moskau nach Peking habe ich dort meine beiden Gepäckstücke angekommen
und zum Beijing Institute of Technology (BIT) getaxelt. Hat eine Stunde
gedauert, 100rmd gekostet. 12,50€. Hab mich dann zum International Dorm
durchgekämpft, war dort keine 10 Minuten an der Rezeption und hab schon meinen
Kommilitonen Yorck, ein Mit-Student von der TUM, getroffen. Haben dann zusammen
unseren Room bezogen, hier ein paar Fotos.
Vorher hatte ich mir noch diese hübsche Bettwäsche an einem kleinen Shopt am Campus schneidern lassen:
Sind dann direkt weiter in eines der alten Wohnviertel von Peking, ein hutong. Ein hutong, übersetzt „schmale Gasse“, ist ein Wohnviertle mit Häusern die nicht größer als ein Stockwerk sind
Anscheinend sah es hier vor 50 Jahren noch in fast komplett Peking so aus
Inzwischen werden diese
Viertel aber nicht mehr weiter platt gemacht und durch Malls ersetzt. Teilweise
dürfen sie nicht mehr abgerissen werden, teilweise kaufen reiche Chinesen sich
hier ein und bauen, unter der Voraussetzung dass es einem hutong ähnelt, sich
neue Luxusanwesen hinter Mauern und mit Tiefgarage. Hier der Eingang zu so
einer „historischen“ Villa.
Wir
hatten Glück und haben eine Baustelle entdeckt an der gerade ein solches Anwesen
entsteht und schnell einen Blick riskiert (inkl Tiefgarage für den BMW X5):
Am Abend haben wir uns
ein nettes Lokal gesetzt und Dumplings gegessen. Eine Art Maultaschen bei der
man den Inhalt wählt, alle Arten von Fleisch, Gemüse oder Pilze, und die dann
gekocht oder frittiert werden. In dieser Lokalität wurden die Dumplings vor
unseren Augen gefüllt und zubereitet.
Mit diesem köstlichen Ergebnis!
Nach 30h wach und
abgefüllt mit Dumplings und Eindrücken war dann auch mein erster Tag in Peking
geschafft. Am nächsten Tag stieß dann Tobi, ein weiterer und letzer Kommilitone aus der TUM zu uns wir machten direkt mit Sightseeing in der Verbotenen Stadt weiter.
Hier der Eingang mit dem bekannten Bild von Mao. Die großen Feuerlöscher stehen anscheinend nicht dort "falls ETWAS anfängt zu brennen, sondern JEMAND..."
Das hier ist das erste Tor. Leider kommt auf den Bildern der Gigantismus nicht wirklich rüber, aber es ist einfach sehr sehr groß.
Durch das obige Tor kommt man auf den ersten Platz. Dort ist ein nettes Flüsschen mit kleinen Brücken überspannt.
Nach diesem ersten Platz kommt der weitaus größere, zweite. In den Hochzeiten trafen sich hier jährlich 20.000 Beamte des Kaisers um sich selbst und das Reich zu bestätigen.
Am Ende dieses größten Platzes steht der erste von 3 Sälen in denen jeweils in Throns für den Kaiser vorbereitet war.
Weiter erwähnenswert war die nur aus Kacheln gebaute Nine Dragon Wall im nord-östlichen Teil der Stadt.
Es gab aber auch lauschigere Plätze in der Verbotenen Stadt, in denen es deutlich angenehmer war sich aufzuhalten. Hier kann ich mir den Kaiser und seine Konkurbienen gut beim lustwandeln vorstellen.
Am nördlichen Ende der Stadt richtet sich der Blick auf den Kohlehügel mit einem hübschem Tempel ontop.
Von diesem Punkt aus hat man, wenn kein Smog ist, einen wunderbaren Blick auf die Verbotene Stadt. Doch bevor wir auf diesen Hügel gestiegen sind haben wir am nächsten Tag die, etwas touristische, Foodstreet besucht. Hier gibt es alles was man einmal probiert haben kann/muss/sollte/besser gelassen hätte.
Ich habe, bis jetzt, Skorpion, Schlange, Made, Seepferdchen und Heuschrecken probiert. Schmeckt alles ungefähr nach dem Schwanz von einem Shrimp, ist hier nur anders gewürzt. Ein bisschen wie Pommes Gewürz. Nur das Seepferdchen hatte eine weitere fischige Note. Am meisten Überwindung haben mich bis jetzt die Hühnerfüße gekostet, vor allem wegen dem etwas hunderfutterartigem Geruch. Probleme mit meinem Magen und dem Rest des Verdauungstrakts habe ich bis jetzt, trotz vieler bestimmt gut gemeinter Warnung, keine bekommen. Bilder von allen meinen kulinarischen Höhepunkten werden in einem weiteren Blogpost folgen.
Hier zwei Fotos der Foodstreet.
Am nächsten Tag war wirklich sehr wenig Smog und wir haben einen tollen Tag auf dem vorher beschriebenen Tempel am nördlichen Ende der Verbotenen Stadt verbracht.
Der Weg nach oben.
Der Blick über die verbotene Stadt bei so gut wie keinem Smog. Kommilitonen vom BIT mit denen ich unterwegs bin und die schon einmal hier oben waren meinten als sie da waren konnte man nur bis zum äußersten Rand der Mauer sehen...
Der Budda im Inneren des Tempels.
Und ein letztes Abschlussfoto mit der lieben Anna, einer Kommilitonin vom BIT, die ich hier kennengelernt habe. Da unsere Kurse glücklicherweise erst ab 22.9. anfangen haben wir die nächsten 1,5 Wochen noch schön viel Zeit für Sightseeing und weiteren Spass!
Falls ihr noch Interesse an weitern Blogposts habt kann ich euch den Blog von Yorck ans Herz legen:
Yorcks Blog
Yorcks Blog





















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